Kurzes Update

19. Juni 2018 / Mindset
Kurzes Update

Die Testosteron Checkliste ist in den Startlöchern und wird bald veröffentlicht. Wie der ein oder andere vielleicht mitbekommen hat, bin ich spontan verschwunden. Die Reise ging in den Schwarzwald Nationalpark.

Es bedarf manchmal Abstand um Weitsicht zu erlangen und der Ego bessessenen Welt, welche mittlerweile überwiegend virtuell stattfindet zu entkommen. Der ein oder andere wird wissen wovon ich rede und manch‘ anderer nicht.

Warum wir Menschen an der Oberfläche so verschieden wirken und denken? Dafür ist unser Ego verantwortlich, dass sich u. a. durch Lästereien über Mitmenschen und Unsicherheiten zur Geltung bringt. Schließlich haben wir ja ein perfektes Image zu bewahren, welches wir durch makelloses Leben in den sozialen Medien bestätigen wollen.

Wir können nicht Schmetterling reden mit einem Kokon

Meine Herausforderung ist folgende: Ich packe meine Sachen, nehme gerade genug Geld für Transport und sonstige Kosten mit und weiß bis kurz vor der Abreise noch nicht genau wohin.

Ich packe zusätzlich folgendes ein: eine Hängematte, eine Taschenlampe, eine Cam, das Buch „Also sprach Zarathustra“ von Friedrich Nietzsche, einen Rucksack, eine Taschenlampe, ein Regencape, ein Feuerzeug, ein Messer, etwas Nahrung und eine Decke dabei. Das wars‘. Kein Smartphone!

Zu viel und dauerhafter Komfort ist für mich persönlich nichts, er ist der Feind von Wachstum. Wir brauchen manchmal extreme Schritte um Perspektive zu schaffen, weil wer das Glück (oder Pech) hat in einer westlich industrialisierten Welt zu leben, kennt das Gefühl nicht, dass die Grundbedürfnisse nicht gedeckt sind. Wenn wir uns nicht den Extremen und unseren Ängsten stellen, sind wir bereits tot bevor wir anfangen zu leben.

Wenn wir nicht wissen wie es ist draußen im kalten zu schlafen, im Umkreis von Kilometern keine Menschenseele ist und wir in einem abgelegenen Wald alleine sind. Wie wollen wir dann unser warmes Bett und ein Dach über dem Kopf schätzen?

Wenn wir keinen dauerhaften Zugang zu Nahrung haben und unser Wasser knapp wird, wie wollen wir dann dankbar für unser Essen sein?

Wenn wir sagen wir sind dankbar für unsere Familie und Freunde, wie wollen wir das wissen wenn wir nicht mehr dauerhaft erreichbar sind und über längere Zeit voneinander getrennt?

OK, genug auf Möchtegern Philosoph gemacht. Wir hören uns die Tage!

Lock my body, can’t trap my soul – Shawn Carter

Peace Out

Lasell

 

 





Lasell King –
Ich helfe Menschen als Personal Trainer & Ernährungscoach mit einem ganzheitlichen Ansatz.

1 Comment

  1. Madlen Zickler Author Juni 21, 2018 (2:03 am)

    Die Reise; zu sich selbst, ist die schönste Reise!!

    Gepart mit dem Lauschen… lauschen der Natur, der Ruhe und dem nicht gesprochenen!!!

    Sehen; welches man im Alltag viel zu leicht verliert; Insekten die Purzelbäume schlagen, Fledermäuse die am Tag in den Quttieren um mehr Platz streiten oder wie auch immer… Blumen die am Morgen die Köpfchen öffnen und am Abend wieder schließen (Gänseblümchen)

    Hören; was man nicht hört…und sehen; was man nicht sieht… in dem „heutigen Alltag“

    Und dies mit der Grundstellung zum Positiven!! Lernt man, die noch so kleine Geste wie und von wem auch immer, zu achten und zu schätzen!!

    Reply to Madlen Zickler

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